Weitere Gründe für die Niederlassung der Porzellanherstellung war der Reichtum an Brennstoffen, die gefundenen Kaolinlager in Amberg, Pressath, Kemnath und Mitterteich sowie die billigen Arbeitskräfte. Die ansässige Glasindustrie führte die durch ähnliche Handgriffe geschulten Arbeitskräfte der Porzellanindustrie zu.

Gerade für die Porzellanindustrie war es wichtig, dass die Manufaktur nie dem Zunftzwang unterworfen war. (Dass die Gründung der Regensburger Porzellanfabrik in dem Zunftwesen eine Behinderung gesehen haben soll, mag daran liegen, dass dieser Betrieb nicht als Manufaktur anerkannt wurde, weil sich doch die Wohnung und die Betriebsstätte in einem eher bescheidenen Anwesen befanden).

Die Porzellanindustrie glich einem modernen Gewerbezweig, in dem das Handwerk nie festen Fuß fassen konnte. Allerdings war man von der Massenproduktion noch weit entfernt.
Die Standortfrage
Der erste Betrieb
Standortfrage
Absatzschwierigkeiten
Die neue Energiequelle
Kunst wird zum Design
Erste Porzellanfarben
Die Gründer-Periode
Aus den IHK-Berichten
Neue Verkehrsmittel
Billigimporte
Kaufkraftschwäche
Zur Jahrhundertwende