Rohstoffbezug und Absatzverhältnisse der Steingut- und Porzellanfabrik
Heinrich Waffler zeigen, dass die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse
durch die Eisenbahn grundlegend für das Wachstum der Fabrik war: 1869 bezog
Waffler an Rohstoffen etwa 750 Tonnen an Steinkohle und 400 Tonnen an Ton.
Die Produkte des Unternehmens gingen u.a. per Bahn in die anderen Teile Bayerns.
In dieser Zeit von 1860 bis 1895 konnte das Werk die Arbeitnehmerzahl von 70-80
auf 101 erhöhen.
Die Ausweitung des Bahnwesens förderte auch die Verkehrslage der Stadt
Weiden durch die Linie Berlin-München. Neben diesen infrastrukurellen Anschluss
erkannten die Gebrüder Bauscher die günstige Lage zu den für
die Porzellanherstellung wichtigen Rohstofflagern der Oberpfalz.
1881 wurde für das erste Werk der Grundstein gelegt. Durch die ausschließliche
Produktion von Hotelporzellan konnte sich das Unternehmen rasch entwickeln.