Die Wälder gaben längst nicht mehr soviel Holz als die Fabriken mit
ihren Öfen brauchen würden. Gleich zu Beginn machten sich die Fabriken
deshalb vom Wasser (Wassermangel in den Sommermonaten) und vom Holz der Wälder
unabhängig.
Die langflammige Braunkohle wurde die Betriebsstoffgrundlage der Porzellanindustrie.
Um diese Zeit entstand die Steingut- und Porzellanfabrik Heinrich Waffler, die
vom Ende der 1850er Jahre bis um die Jahrhundertwende existierte.
Gleichzeitig hatte (ab 1856) die Gewinnung der Porzellanerde und die Schlemme
eine außerordentliche Ausdehnung erfahren. In der Gegend zwischen Amberg,
Schnaittenbach und Freihung wurden jährlich 10.000 Tonnen teils als Rohstoff,
teils als Fertigprodukt aus den Betrieben in Marberg und Hirschau versendet.
Eine Ausweitung der verarbeitenden Betriebe wäre, wie auch der Rest der
Porzellanindustrie fordert, nur durch einen preiswerten Bezug von Holzkohle
möglich gewesen. Allerdings mussten diese Schlemmen später vermehrt
mit den sehr guten, d.h. reine und weißbrennende Kaoline aus Böhmen
konkurrieren.
Schließlich hatten sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei der Belieferung
oberpfälzischer Porzellanbetriebe das Nachsehen.