Es war damit nur noch eine Frage der Zeit (und des
Kapitals), bis sich die ersten Porzelliner in dieser Region niederließen.
Dass im 18. Jahrhundert keine Betriebe entstanden waren, ist damit zu begründen,
dass zum einen die Zunftfesseln der alten Reichstadt erst zu Beginn des 19.
Jahrhunderts abgestreift wurden und zum anderen es am Kapital mangelte.
Der Unternehmer Koch gründete im Jahre 1803 den ersten oberpfälzischen
Porzellanbetrieb in Regensburg, der später unter dem Namen Schwerdtner
bekannt wurde.
Das finanzielle Problem konnte erst nach dem Einzug des Mainzer Fürsten
C.Th. von Dalberg gelöst werden, da dieser dem Projekt sehr wohlwollend
und finanzkräftig gegenüberstand. Eine Unternehmensgründung
außerhalb Regensburgs war in der Oberpfalz also unmöglich.