

Das neue Porzellan, das Hartporzellan, erfährt heute
ständige Verbesserungen hinsichtlich der Feuerfestigkeit (für GV-Kochstellen),
Kantenbruchfestigkeit, Oberflächenhärte, Stapelfähigkeit und
Spülmaschinenfestigkeit.
Erst dadurch ist der Einsatz im Systemgeschirrbereich und Großküchen
möglich. Es entstehen die Produktgruppen Systemgeschirr und
GV-Porzellan.
Die Entwicklung der Porzellanindustrie bis zum Ende des 19. Jahrhunderts vollzog
sich in drei Schritten.
Betrachtet man diese unter Berücksichtigung der Erzeugnisse, so wurden
in der ersten Periode vornehmlich Luxusporzellane, Luxusartikel
und handgemalte Figuren hergestellt.
Einfache Formen und relativ dicker Scherben kennzeichneten in der zweiten
Periode die Einführung der Gebrauchsgeschirre.
Die Erhöhung der Qualität in der dritten Periode, die sich durch
einen feinen Scherben auszeichnete, ließ das feine Tafelgeschirr
entstehen.
Heute verwendet man unter letzerem ebenfalls die Bezeichnung Gebrauchsgeschirr.